Ansatz
Erfahrungsräume gestalten
hum. verbindet Haltung, Methode und Umsetzung.
Für transformative Prozesse, die innerhalb öffentlicher Strukturen wirksam sind: mit klaren Ergebnissen, verbindlichen nächsten Schritten und Raum für neue Perspektiven.
Haltung
Radikal empathisch im Zwischenraum von Körper und System – Erfahrung wird Handeln.
radikal empathisch
Ich höre hin, wo Sprache noch fehlt, und mache sichtbar, was oft übersehen wird.
ästhetisch-politisch
Ich gestalte Formen, die berühren und bewegen und übersetze zwischen Körper und System, Erfahrung und Entscheidung, Verwaltung und Alltag.
ko-kreativ forschend
Erkenntnisse entstehen im Dialog mit den Beteiligten. Die Formate sind so gestaltet, dass sie offen genug für Exploration bleiben und zugleich anschlussfähig an reale Entscheidungs- und Handlungsräume sind.
strukturierend im Zwischenraum
Ich halte Räume offen und sicher zugleich, gebe Orientierung ohne zu kontrollieren und begleite Prozesse mit Sorgfalt, Klarheit und Verantwortung.
verkörpert
Ich mache Zukünfte spürbar und gestaltbar: nicht als abstrakte Idee, sondern als gelebte Erfahrung im Körper.
GELEBTE ZUVERSICHT
Zuversicht heißt für mich, dem negativen Wahrnehmungs-Bias bewusst etwas entgegenzusetzen, Handlungsspielräume wahrzunehmen und die eigene Freiheit im Umgang mit Unsicherheit zu stärken.
Philosophie
Spiel als Praxis
Meine Arbeit wurzelt im Gedanken des Spiels:
nicht als Gegensatz zu Ernsthaftigkeit, sondern als strukturierte Praxis, die Staunen, Humor und Imagination als ernstzunehmende Kräfte für Transformation begreift.
Ich bin überzeugt:
Wandel entsteht nicht allein durch Strategien, sondern durch Resonanz.
Nicht durch Kontrolle, sondern durch Offenheit.
Nicht durch Optimierung, sondern durch Erleben.
Eine spielerische Haltung schafft einen klar gerahmten Raum, in dem komplexe Situationen aus neuen Perspektiven betrachtet werden können. Sie ermöglicht Abstand zum Alltag und zugleich Nähe zu dem, was wesentlich ist. So werden festgefahrene Denk- und Handlungsmuster sichtbar und neue Formen von Zusammenarbeit, Orientierung und Entscheidung vorbereitbar.
Gleichzeitig gilt: Transformation braucht Verbindlichkeit.
Deshalb gestalte ich Beteiligung dort, wo Entscheidungen tatsächlich getroffen werden – in Verwaltungen, Institutionen, Organisationen und öffentlichen Prozessen.
Meine Arbeitsweise ist geprägt durch eine langjährige Praxis im Theater, in körperbasierten Methoden und im Clowning. Diese Praxis schult Wahrnehmung, Präsenz und den souveränen Umgang mit Unsicherheit – zentrale Fähigkeiten, um Gruppen sicher durch offene, komplexe und transformative Prozesse zu begleiten.
Spiel lädt dazu ein, Zukunft nicht nur zu planen, sondern sie zu erspüren, zu erproben und gemeinsam zu erzählen. Es erlaubt Irritation, Fehler und Umwege – nicht als Störung, sondern als Hinweise darauf, wo Neues entstehen will.
Ernsthafte Themen verdienen spielerische Zugänge.
Zusammenarbeit ist ein kultureller Prozess.
Und wir sind keine Ressourcen, sondern Gestalter:innen eines lebendigen Gemeinwesens.
Werkzeug
Experience Design Canvas –
Transformation spürbar gestalten
Das Experience Design Canvas ist ein strukturiertes Gestaltungs- und Reflexionsframework für die Planung von Transformations- und Beteiligungsprozessen als Erfahrungsreise.
Es macht sichtbar, wie Menschen durch einen Prozess gehen: von Ausgangslage und Erwartung über Irritation, Erkenntnis und Orientierung bis hin zu Entscheidung und Integration.
Das Canvas verbindet strategische Ziele mit emotionalen, körperlichen und sozialen Erfahrungsebenen. Es hilft, komplexe Prozesse nicht nur inhaltlich zu planen, sondern dramaturgisch, zeitlich und relational zu gestalten – inklusive Übergängen, Spannungen und Schlüsselmomenten.
Das Canvas unterstützt dabei, Transformation nicht als linearen Prozess zu denken, sondern als Bewegung durch Unsicherheit, Erkenntnis und Integration.